Traumatherapie - Psychologische Praxis Nadja Weber
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Traumatherapie

Ganzheitliche Bearbeitung belastender Lebenssituationen

Traumatische Erfahrungen wirken auf vielen Ebenen – sie hinterlassen Spuren im Denken, im Fühlen und im Körper (Körpergedächtnis). Eine wirksame Traumatherapie braucht daher mehr als Gespräche. Die kognitive Ebene hilft, Erfahrungen einzuordnen und Zusammenhänge zu verstehen. Die emotionale Ebene erlaubt einen geschützten Zugang zu Gefühlen, die oft schwer greifbar sind. Die körperliche Ebene ist richtungsweisend, um gespeicherte Spannungen zu lösen, das Nervensystem zu stabilisieren und die innere Sicherheit wiederherzustellen.

Durch das Zusammenspiel dieser drei Ebenen entsteht ein ganzheitlicher Weg. Er ermöglicht Ihnen, mit belastenden Erfahrungen umzugehen und wieder handlungsfähig zu werden. Die Verbindung von Lösungsorientiertem Malen (LOM), Transaktionsanalyse (TA), und Somatic Experiencing (SE) (somatische, körperliche Trauma Verarbeitung) bietet Ihnen eine professionelle und ganzheitliche Herangehensweise zur Bearbeitung traumatische Lebenserfahrungen.

Traumatherapie für Jugendliche und Erwachsene - Psychologische Praxis Nadja Weber
Traumatherapie - Psychologische Praxis Nadja Weber
Traumatherapie LOM - Psychologische Praxis Nadja Weber
Traumatherapie LOM - Psychologische Praxis Nadja Weber
Traumatherapie LOM - Psychologische Praxis Nadja Weber

Was ist ein Trauma?

  • Ein Trauma ist eine seelische Verletzung, die durch extreme Stress- oder Angsterfahrungen entsteht. Ein Trauma beeinträchtigt die Fähigkeit, Erlebtes zu verarbeiten, und kann emotionale, kognitive und körperliche Reaktionen hervorrufen, die noch lange nach dem Ereignis andauern.

Wer ist traumatisiert?

  • Traumatisiert ist jemand, der durch überwältigende oder belastende Erlebnisse emotionale, körperliche oder psychische Folgen erlitten hat, die seine Bewältigungsstrategien überfordern. Dies kann durch einmalige Ereignisse wie Unfälle oder durch wiederholte Erfahrungen wie Vernachlässigung entstehen.

Haben wir alle Traumata?

  • Viele Menschen machen im Laufe ihres Lebens belastende Erfahrungen, aber nicht alle entwickeln daraus ein Trauma. Ein Trauma entsteht, wenn die Person mit der Verarbeitung des Erlebten überfordert ist. Selbst kleinere, unverarbeitete Erfahrungen können Spuren hinterlassen, die manchmal als «kleine Traumata» bezeichnet werden.
  • Gabor Maté ist ein bekannter Autor, der sich intensiv mit Traumata befasst. Er betont, dass alle Menschen in gewissem Masse traumatische Erfahrungen machen. In seinem Buch «The Myth of Normal: Trauma, Illness, and Healing in a Toxic Culture» beschreibt Maté, dass der Begriff «Trauma» neben extremen Ereignissen auch alltägliche emotionale Verletzungen und Stresssituationen umfasst. Er vertritt die Meinung, dass Traumata in unserer Gesellschaft weit verbreitet sind und unser Verhalten sowie unsere Gesundheit tiefgreifend beeinflussen.
  • Auch Bessel van der Kolk, Autor von «The Body Keeps the Score», beschreibt, dass ein Trauma nicht nur durch schwere Ereignisse entsteht, sondern auch durch anhaltenden emotionalen Stress oder Vernachlässigung in der Kindheit. Beide Autoren zeigen, dass das Trauma ein universelles menschliches Phänomen ist, das in unterschiedlichen Intensitäten auftritt und unser Nervensystem sowie unsere Beziehungen prägt.
  • Die drei Methoden ergänzen sich wirkungsvoll: Die Kunsttherapie eröffnet einen bildhaften Zugang zu inneren Prozessen, die Transaktionsanalyse bringt strukturelle Klarheit und die körperorientierte Arbeit im Somatic Experiencing löst Spannungen auf somatischer Ebene. So entsteht ein integrativer, mehrdimensionaler Therapieansatz, der psychische Belastungen auf verschiedenen Ebenen einbezieht und transformiert. Das sorgt für Entlastung und unterstützt das persönliche Wachstum. Die präventive Wirkung ermöglicht nicht zuletzt eine bewusste Steuerung des eigenen Verhaltens und steigert somit das Wohlbefinden.